Erkennen · Erfahren · Verkörpern
Der eigengrund-Prozess
Erkennen · Erfahren · Verkörpern ist das übergeordnete Ordnungsmodell von eigengrund.space. Es beschreibt drei miteinander verbundene Zugänge zur Selbsterfahrung: Zusammenhänge erkennen, das eigene Erleben unmittelbar erfahren und neue Möglichkeiten in Körper, Beziehung und Alltag verkörpern. Weil: Verstehen allein führt nicht zwangsläufig zu verändertem Erleben oder Handeln.
Der Dreiklang beschreibt drei unterschiedliche und miteinander verbundene Zugänge zur Selbsterfahrung:
Erkennen – verstehen und Orientierung gewinnen.
Erfahren – dem eigenen Erleben unmittelbar begegnen.
Verkörpern – das Erfahrene mit Körper, Beziehung und gelebtem Alltag verbinden.
Das Modell entstand aus einer einfachen Beobachtung: Etwas zu verstehen bedeutet noch nicht unbedingt, es auch zu erfahren. Etwas zu erfahren bedeutet wiederum noch nicht, dass es im eigenen Leben einen Ausdruck oder Platz gefunden hat.
Deshalb versucht eigengrund.space, diese Ebenen miteinander in Beziehung zu bringen.
Erkennen
Erkennen schafft Orientierung.
Gedanken, Modelle und unterschiedliche Perspektiven können dabei helfen, Sprache für etwas zu finden, das zuvor vielleicht nur diffus wahrnehmbar war.
Dabei geht es nicht darum, das eigene Erleben durch eine Theorie zu erklären. Wissen kann vielmehr eine zusätzliche Perspektive eröffnen, von der aus die eigene Erfahrung betrachtet werden kann.
Erfahren
Erfahren richtet die Aufmerksamkeit vom Wissen auf das eigene gegenwärtige Erleben.
Was nehme ich wahr?
Was geschieht in mir?
Was möchte geschützt werden?
Was zeigt mein Körper?
Und welche persönliche Bedeutung hat das Wahrgenommene?
Die konkrete Form dieses Zugangs sind bei eigengrund.space insbesondere die Emotionsräume.
Verkörpern
Verkörpern bringt Erfahrung wieder in Bewegung, Körper, Kontakt und Alltag.
Bei eigengrund.space findet diese Ebene unter anderem in Live-Körperräumen, Kontaktformaten und Retreats ihren Ausdruck.
Dazu gehören beispielsweise Autogenes Training, Qigong, Yin Yoga und Conscious Breathing sowie Kontaktformate wie Ehrliches Mitteilen und Radical Honesty.
Einflüsse auf die Gestaltung dieses Bereichs stammen unter anderem aus der Auseinandersetzung mit der Polyvagaltheorie sowie Arbeiten von Bessel van der Kolk, Peter Levine und David Berceli. Hinzu kommen persönliche Selbsterfahrungen sowie Erfahrungen als Kursleiter für Autogenes Training, Übungsleiter im Breitensport und Kinesiologe.
Keine drei Stufen
Erkennen · Erfahren · Verkörpern ist nicht als lineares Stufenmodell gedacht.
Manchmal beginnt etwas mit einem Gedanken. Manchmal mit einem Gefühl. Manchmal mit einer körperlichen Reaktion oder einer Begegnung mit einem anderen Menschen.
Erkennen kann Erfahrung ermöglichen. Erfahrung kann zu neuer Erkenntnis führen. Verkörperung kann wiederum etwas erfahrbar machen, das vorher nicht zugänglich war.
Der Dreiklang beschreibt deshalb keine vorgeschriebene Reihenfolge, sondern drei Zugänge oder Ebenen, zwischen denen Bewegung möglich ist.
Ursprung des Dreiklangs
Die konkrete Verbindung und Verwendung von Erkennen · Erfahren · Verkörpern als übergeordnetem Dreiklang von eigengrund.space wurde von Malte für eigengrund.space entwickelt und erstmals im Juli 2026 veröffentlicht.
Die einzelnen Begriffe sind allgemeine Begriffe und selbstverständlich keine Wortschöpfungen von eigengrund.space. Auch die grundsätzliche Vorstellung, dass Erkenntnis, Erfahrung und körperliche Integration miteinander verbunden sein können, ist nicht neu.
Eigenständig ist ihre konkrete Auswahl, Verbindung, Benennung und Funktion als dreigliedrige Architektur von eigengrund.space.
Eine Webrecherche vom 28. August 2026 nach der exakten Wortfolge „Erkennen · Erfahren · Verkörpern“ und verschiedenen Schreibvarianten ergab außerhalb von eigengrund.space keine auffindbare frühere Verwendung dieser exakten Verbindung als benanntes dreigliedriges Modell.
Dies stellt keinen Anspruch auf die Erfindung der einzelnen Begriffe oder der ihnen zugrunde liegenden allgemeinen Gedanken dar. Die Angabe dient der nachvollziehbaren Dokumentation der Entstehung und Provenienz des bei eigengrund.space verwendeten Modells.
Erkennen · Erfahren · Verkörpern
Konzeption: Malte / eigengrund.space
Erstveröffentlichung: Juli 2026
Dokumentierter Recherchestand: 28. August 2026
Download: Ursprung und Provenienz von eigengrund.space – Erkennen · Erfahren · Verkörpern und die Emotionsräume (PDF)
Hier gehts weiter:
Ein Emotionsraum bei eigengrund.space
Emotionsräume bei eigengrund.space sind ein von Malte entwickeltes Format angeleiteter Selbsterfahrung.
Die Idee genauer ansehen →
Das wissenschaftliche Fundament
Welche Forschung, Modelle und bestehenden Ansätze unsere Arbeit beeinflussen – was davon wissenschaftlich gut belegt ist, wo unterschiedliche Modelle nebeneinanderstehen und was unsere eigene konzeptionelle Arbeit ist.
