Emotionsräume bei eigengrund.space

Emotionsräume bei eigengrund.space sind ein von Malte entwickeltes Format angeleiteter Selbsterfahrung.

Innerhalb des übergeordneten Modells Erkennen · Erfahren · Verkörpern bilden sie eine konkrete Form des Zugangs Erfahren.

Ein Emotionsraum folgt bei eigengrund.space drei miteinander verbundenen Phasen:

Die Wächter · Der Körper · Die Menschlichkeit

Diese Struktur, ihre Benennung und ihre konkrete Ausgestaltung wurden für eigengrund.space entwickelt und erstmals im Juli 2026 veröffentlicht.

Die Wächter

Die Wächter richten die Aufmerksamkeit zunächst auf Reaktionen, Widerstände und Schutz.

Was geschieht in mir, wenn ich mich einem Gefühl oder Thema nähere? Was möchte Abstand halten? Was wird unruhig? Was versucht vielleicht, mich vor etwas zu bewahren?

Die Perspektive dieser Fragen ist insbesondere von der Auseinandersetzung mit Internal Family Systems (IFS) beeinflusst. Die Bezeichnung „Die Wächter“ ist dabei eine eigene Bezeichnung von eigengrund.space. Sie weist in ihrer Bedeutung Bezüge zum Verständnis schützender Anteile auf, die im IFS als Protectors beschrieben werden.

Die Phase „Die Wächter“ stellt jedoch weder IFS noch eine Durchführung von IFS dar.

Der Körper

Der Körper verschiebt die Aufmerksamkeit stärker vom Erklären zum Wahrnehmen.

Was ist körperlich wahrnehmbar? Wo wird etwas spürbar? Welche Empfindungen, Impulse oder Erinnerungen tauchen auf, wenn ihnen Raum gegeben wird?

Die Perspektive der Fragen ist unter anderem durch die Auseinandersetzung mit NARM und weiteren körperorientierten Perspektiven beeinflusst.

Auch diese Phase stellt keine Anwendung oder Durchführung von NARM dar. Die Fragen sind eine eigenständige Interpretation und Umsetzung innerhalb des Selbsterfahrungsformats von eigengrund.space.

Die Menschlichkeit

Die Menschlichkeit führt das Wahrgenommene zurück in das persönliche und zwischenmenschliche Leben.

Was bedeutet diese Erfahrung für mich als Mensch?

Was geschieht damit in Beziehung?

Was brauche ich vielleicht?

Und welchen Platz bekommt das Wahrgenommene in meinem wirklichen Leben?

Die Perspektive dieser Phase ist insbesondere von der Auseinandersetzung mit der Polyvagaltheorie, Regulation und sozialer Verbundenheit beeinflusst.

Die Haltung des Emotionsraums

Über diese einzelnen Perspektiven hinaus folgt die Haltung der Emotionsräume wesentlich den Grundsätzen von The Art of Holding Space, die Malte persönlich bei Heather Plett im The Art of Holding Space Foundation Program kennengelernt hat.

Der Emotionsraum soll einem Menschen deshalb nicht erklären, was er fühlt, warum er etwas fühlt oder was daraus werden muss.

Die Fragen öffnen Perspektiven.

Die Bedeutung bleibt beim Menschen selbst.

Alle Fragen der Emotionsräume wurden für eigengrund.space frei formuliert. Sie sind nicht wörtlich aus IFS, NARM, der Polyvagaltheorie oder anderen Verfahren übernommen, sondern stellen eine eigenständige Interpretation und konkrete Verbindung verschiedener Perspektiven dar.

Herkunft und Abgrenzung des Begriffs

Der Begriff „Emotionsraum“ selbst wurde nicht von eigengrund.space geschaffen.

Er wurde bereits vor der Entstehung von eigengrund.space in anderen Zusammenhängen verwendet, unter anderem in Psychologie und Wissenschaft, Kunst sowie für räumliche und gestalterische Konzepte.

Wenn eigengrund.space von einem Emotionsraum spricht, bezeichnet der Begriff deshalb ausdrücklich die hier definierte eigene Konzeption:

Emotionsraum bei eigengrund.space
→ Format angeleiteter Selbsterfahrung
→ Teil von Erkennen · Erfahren · Verkörpern
→ Zuordnung: Erfahren
→ Struktur: Die Wächter · Der Körper · Die Menschlichkeit

Eine Webrecherche vom 28. August 2026 nach „Emotionsraum“ beziehungsweise „Emotionsräume“ in Kombination mit dieser Struktur und ihrer Einordnung in Erkennen · Erfahren · Verkörpern ergab außerhalb von eigengrund.space keine auffindbare Veröffentlichung eines identischen Konzepts.

Der Originalitätsanspruch von eigengrund.space bezieht sich daher nicht auf das Wort „Emotionsraum“ an sich, sondern auf die hier dokumentierte Bedeutung, Struktur, Benennung der Phasen und Einbettung in das Gesamtmodell von eigengrund.space.

Konzeption der Emotionsräume bei eigengrund.space: Malte
Erstveröffentlichung: Juli 2026
Dokumentierter Recherchestand: 28. August 2026



Hier gehts weiter:

Die Selbsterfahrung?

Lerne dein emotionales Spektrum kennen. Die Emotionsräume helfen dir, einzelne Emotionen genauer wahrzunehmen und deine eigene Erfahrung mit ihnen zu machen.

Was ist ein Emotionsraum?

Wie 21 Einheiten aufgebaut sind, was dort konkret passiert, wie du pausieren kannst und wie wir mit deinen Antworten umgehen.

Das wissenschaftliche Fundament

Welche Forschung, Modelle und bestehenden Ansätze unsere Arbeit beeinflussen – was davon wissenschaftlich gut belegt ist, wo unterschiedliche Modelle nebeneinanderstehen und was unsere eigene konzeptionelle Arbeit ist.