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Unsere Haltung

Wie eigengrund denkt. Woher es kommt. Und warum wir glauben, dass niemand falsch ist – auch wenn es sich so anfühlt.

Warum eigengrund existiert

Eigengrund ist nicht aus einer Idee entstanden. Es ist aus Beobachtungen entstanden – aus dem, was wir bei uns selbst erlebt haben, und aus dem, was wir in der Begleitung anderer immer wieder gesehen haben.

Wir haben viel gesucht. Viel gelesen, viel ausprobiert, viel verstanden. Und wir kennen das Gefühl, das dabei bleibt: Man weiß mehr – und dreht sich trotzdem im Kreis.

eigengrund ist der Ort, den wir uns selbst gewünscht hätten. Ein Ort, der nicht erklärt, was mit einem nicht stimmt. Der nicht optimiert, nicht drängt, nicht verspricht. Sondern der einfach da ist – während man sich entwickelt.

Vielleicht bist du gar nicht falsch.
Vielleicht hast du bisher nur in die falsche Richtung geguckt.

Das ist kein Versprechen. Es ist eine Einladung – zu einer anderen Perspektive auf das, was man erlebt. Wir wollen nichts verändern oder optimieren oder ablehnen. Wir wollen zeigen, dass niemand falsch ist.

Was wir selbst durchlaufen haben

Die Inhalte auf eigengrund entstehen nicht aus Theorie. Sie entstehen dort, wo eigene Erfahrung, Beobachtungen aus der Begleitung und bestehende Lehren sich treffen.

Wir haben vieles durchlaufen – Therapie, Körperarbeit, Substanzerfahrungen, schamanische Zeremonien, spirituelle Praxis, jahrelange Literatur, Workbooks, Workshops, Retreats, Kurse, Seminare und Ausbildungen. Nicht als Methoden-Sammlung, sondern weil wir wirklich gesucht haben. Manches hat geholfen. Vieles nicht auf die Art, die wir erwartet hatten. Und das ist einer der Gründe, warum eigengrund so ist wie es ist – kein Programm, kein Versprechen, keine Methode.

Wer ähnliche Wege gegangen ist – und sich fragt, was das bedeutet und wohin es führt – findet hier jemanden, der nicht wegschaut.

Beide kennen den Weg, den ihre Klienten gehen, aus eigener Erfahrung – nicht als Beobachtende, sondern als Menschen, die ihn selbst gegangen sind.

Was wir glauben – über Entwicklung und Veränderung

Diese Überzeugungen sind nicht Theorie. Sie sind das, was wir immer wieder beobachtet haben – bei uns selbst und bei anderen.

1 Niemand ist falsch. Was sich wie ein Defekt anfühlt, ist meistens eine Schutzreaktion – klug, damals sinnvoll, heute vielleicht im Weg.
2 Verstehen reicht nicht. Der Kopf kann etwas vollständig verstehen – und der Rest bewegt sich trotzdem nicht. Weil Veränderung nicht dort passiert, wo man hinschaut.
3 Entwicklung kann man nicht machen. Man kann gute Bedingungen schaffen. Man kann fragen: Wie kann ich dafür sorgen, dass ich gerade gut mit mir bin? Den Rest regelt etwas, das seinen eigenen Rhythmus hat.
4 Der Körper ist kein Anhängsel. Er ist gleichwertiger Teil des Systems. Was im Kopf nicht weitergeht, bewegt sich manchmal dort.
5 Alle Emotionen sind sicher. Nicht angenehm – aber sicher. Die meisten Menschen haben gelernt, bestimmte Gefühle zu vermeiden. Nicht weil sie gefährlich sind, sondern weil sie es einmal waren.
6 Alles fließt. Was jetzt ist, ist nicht für immer – auch wenn es sich so anfühlt. Die Angst, steckenzubleiben, ist oft größer als das Steckenbleiben selbst.
7 Druck arbeitet gegen sich selbst. Wer sich zwingt, sich zu verändern, erzeugt denselben Druck, gegen den er ankämpft. Ein Teil drückt. Ein anderer hält dagegen.

Was eigengrund ist – und was nicht

Wir haben die Seite mehrfach daraufhin geprüft, dass sie nicht manipulativ, toxisch oder irreführend ist. Dass sie Haltung wahrt. Dass sie nicht verspricht, was sie nicht halten kann.

eigengrund ist
Ein Ort, an dem man sein kann – während man sich entwickelt.

Eine Einladung, hinzuschauen und zu benennen, was man noch nicht benannt hat.

Impulse, die zu anderen Perspektiven inspirieren – ohne Druck.

Entstanden aus eigener Erfahrung, Beobachtung und dem, was sich mit bestehenden Lehren trifft.
eigengrund ist nicht
Kein Guru, der eine Wahrheit vermittelt.

Kein Kurs mit Lernzielen und Fortschrittsbalken.

Kein Versprechen, dass danach alles anders ist.

Kein Ersatz für Therapie, ärztliche Behandlung oder professionelle Begleitung.
Wir erklären nicht. Wir sind dabei.

Woher die Inhalte kommen

Die Inhalte auf eigengrund entstehen dort, wo drei Dinge sich treffen: eigene Erfahrung, Beobachtungen aus der Begleitung von Entwicklungsprozessen, und bestehende Lehren.

Zu den Lehren, die uns am stärksten geprägt haben, gehören: die Polyvagal-Theorie (Stephen Porges, Deb Dana) – weil sie erklärt, warum der Körper manchmal reagiert, bevor der Verstand begriffen hat was passiert. NARM – Neuroaffective Relational Model (Laurence Heller) – weil es zeigt, wie frühe Muster sich in Identität verwandeln, nicht nur in Verhalten. Internal Family Systems (Richard Schwartz) – weil es dem, was in uns schützt und bewacht, eine Würde gibt. Somatic Experiencing (Peter Levine) – weil der Körper Trauma speichert, und weil er es auch wieder loslassen kann. Und die Traditionelle Chinesische Medizin – nicht als medizinisches Konzept, sondern als Landkarte für das, was zusammenhängt.

Keine dieser Lehren ist die Wahrheit. Jede ist ein Blickwinkel. Nützlich ist, was etwas sichtbar macht, das vorher unsichtbar war.

Bücher, die in denselben Raum gehören wie diese Seite – kuriert, nicht vollständig. Ressourcen →

Wer wir sind

Zwei Menschen. Dieselbe Grundüberzeugung. Zwei sehr verschiedene Wege, wie sie sich zeigt.

Wir sind keine Therapeuten im klinischen Sinne. Wir sind Menschen, die selbst gesucht haben – tief, lange, mit allem was dazugehört. Und die aus diesem Suchen heraus Räume halten, begleiten, und jetzt eigengrund aufgebaut haben.

Malte – still, haltend, nach innen. Arbeitet unterhalb des Verstehens. Nicht um zu erklären, sondern um Raum zu halten. Präsenzarbeit, Somatic Tracking, Kinesiologie.

Sandra – klar, bewegend, nach außen. Schafft korrigierende Erfahrungen – damit das, was blockiert, allmählich weniger Kraft hat. Systemische Arbeit, Körperarbeit, Hypnose.

Wir erklären nicht, weil jedes Konzept das wir vermitteln würden wieder nur ein Konzept wäre. Wir können nur aus eigenen Erfahrungen sprechen – und aus dem, was wir bei anderen beobachtet haben.

Und das ist genug.


Wir haben auf dieser Seite Ki Unterstützung als Lektorat eingesetzt – und um unsere eigenen Inhalte zu challengen und Projektionen zu erkennen. Die Haltung, Perspektiven, Gedanken und Ideen sind von uns.

Die Inhalte auf eigengrund entstehen dort, wo eigene Erfahrung, Beobachtungen aus der Begleitung von Entwicklungsprozessen und bestehende Lehren sich treffen. Sie ersetzen keine Behandlung durch einen Arzt oder Therapeuten.

Wenn dich dieser Raum überfordert, geh nicht allein damit. Manches will nicht nur gehalten, sondern begleitet werden. Professionelle Unterstützung – oder einfach ein Mensch, dem du vertraust – ist keine Schwäche. Sondern oft ein sehr guter Anfang.