Die Selbsterfahrung
Lerne dein emotionales Spektrum kennen.
Manche Gefühle sind uns vertraut. Andere vermeiden wir, halten sie zurück oder bemerken sie erst, wenn sie längst unser Verhalten beeinflussen.
Die Emotionsräume helfen dir, einzelne Emotionen genauer wahrzunehmen und deine eigene Erfahrung mit ihnen zu machen.
Jeder Raum begleitet dich über 21 kurze Einheiten mit Texten, Fragen und Wahrnehmungsübungen.
Kostenlos mit Scham beginnen Alle Optionen ansehenDie Emotionsräume sind eine eigene Konzeption von eigengrund.space. Sie sind keine Anwendung von IFS, NARM, Polyvagaltheorie oder Psychotherapie. Das Fundament beruht unter Anderem auf psychologischer Evidenz. Die therapeutische Wirksamkeit der Emotionsräume wurde nicht klinisch untersucht.
Was ist ein Emotionsraum?
Ein Emotionsraum widmet sich einer Emotion: zum Beispiel Scham, Schuld, Angst, Wut, Trauer oder Freude.
Über 21 Einheiten richtest du deine Aufmerksamkeit darauf, wie du diese Emotion tatsächlich erlebst.
Es gibt kurze Texte, Fragen, Videoimpulse und Co-Regulations-Videos sowie Übungen zur Körperwahrnehmung.
Du entscheidest selbst, wann du weitermachst. Zwischen zwei Einheiten können Minuten, Tage oder Wochen liegen.
Warum Selbsterfahrung?
Etwas über eine Emotion zu wissen und sie selbst zu erfahren sind zwei verschiedene Dinge.
Du kannst zum Beispiel wissen, dass Wut ein wichtiger Hinweis auf eine Grenze sein kann – und deinen eigenen Ärger trotzdem erst Stunden später bemerken.
Du kannst verstehen, warum du dich anpasst – und im entscheidenden Moment trotzdem automatisch Ja sagen.
Du kannst wissen, dass Angst nicht jede Entscheidung bestimmen muss – und trotzdem beginnen, Situationen zu vermeiden, sobald sie auftaucht.
Die Emotionsräume setzen deshalb bei der unmittelbaren Erfahrung an.
Was geschieht bei dir, wenn diese Emotion auftaucht?
Je genauer du das wahrnehmen kannst, desto eher kann sichtbar werden, wo eine automatische Reaktion beginnt – und welche anderen Möglichkeiten du hast.
So sind die Räume aufgebaut
Jeder Emotionsraum besteht aus drei Phasen. Die drei Phasen bestehen wiederum aus mehreren Einheiten.
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Zu Beginn beobachtest du, was geschieht, wenn du dich einer Emotion näherst. Vielleicht wirst du unruhig, lenkst dich ab, beginnst zu analysieren oder möchtest möglichst schnell eine Lösung finden.
Du untersuchst diese Reaktionen, bevor du dich stärker der Emotion selbst zuwendest. Typische Fragen sind:
- Was ist gerade da?
- Was tust du normalerweise, wenn dieses Gefühl auftaucht?
- Wovor könnte diese Reaktion dich schützen?
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Im zweiten Teil geht es stärker um das unmittelbare Erleben.
- Wo bemerkst du die Emotion?
- Wie verändert sie sich?
- Welche Körperempfindungen und Handlungsimpulse entstehen?
Dabei geht es nicht darum, besonders intensiv zu fühlen. Auch wenig, nichts oder etwas ganz anderes wahrzunehmen gehört zur Erfahrung.
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Im dritten Teil wird der Blick weiter.
- Wie beeinflusst diese Emotion deine Beziehungen, Entscheidungen und deinen Ausdruck?
- Was zeigst du?
- Was hältst du zurück?
- Welche Bedürfnisse, Grenzen oder Sehnsüchte werden sichtbar?
Hier entsteht die Verbindung zwischen der Erfahrung im Raum und deinem tatsächlichen Leben.
Die Nutzer sitzen in der Regel zwischen zwei und sechs Minuten mit einer Einheit und im Schnitt 28 Minuten mit einer Phase. Nutzer sitzen in der Regel bis zu 1,5 Stunden mit einem Emotionsraum (21 Einheiten).
Wie sieht ein Emotionsraum aus? →Kostenlos beginnen
Mit Scham sitzen
Scham kann sehr deutlich sein. Sie kann sich aber auch in alltäglichen Momenten zeigen:
- Du möchtest etwas sagen und hältst dich zurück.
- Du machst dich kleiner, sobald Aufmerksamkeit auf dich fällt.
- Du erklärst oder rechtfertigst dich, obwohl niemand danach gefragt hat.
- Du zeigst bestimmte Seiten von dir nur wenigen Menschen.
Oder du kennst den Gedanken:
„Mit mir stimmt etwas nicht.“
„Mit Scham sitzen“ begleitet dich über 21 Einheiten dabei, deine eigene Erfahrung von Scham genauer kennenzulernen.
Die einzige Voraussetzung für die Selbsterfahrung ist deine innere Bereitschaft, dich darauf einzulassen. Erfahrungsgemäß, fällt Menschen diese Selbsterfahrung leichter, die eine etablierte Routine mit körperlicher Bewegung haben (QiGong, Yoga, Tanzen, leichter Sport, Spaziergänge, o.Ä.), und sich grundsätzlich stabil fühlen.
Zwei Räume. Ein Anfang.
Beide sind offen. Du musst dich für nichts qualifizieren.
Kostenlos · Unverbindlich
Der erste Raum
Mit Scham sitzen — im Wert von 35 €
Ein 21-teiliger Begleitpfad in drei Phasen – Wächter, Körper, Menschlichkeit – in deinem eigenen Tempo. Vollständig, kein Teaser, kein Vorschau-Ausschnitt.
- Vollständiger Schamraum
- Emotionsbezogene Reflexionsräume
- Co-Regulations-Videos zum „Gesehenwerden“
- Vorher-/Nachher-Bogen zur Selbstwahrnehmung
Registrierung genügt. Keine Kreditkarte. Keine Verpflichtung.
Spendenbasis · Ein Jahr
Der Jahresraum
Mein Raum — Inhalte im Wert von 270 €
Die volle Selbsterfahrung: alle Emotionsräume und saisonale Live-Zirkel – für ein Jahr.
- Alle bestehenden und neuen Emotionsräume
- Scham, Schuld, Angst, Wut, Trauer, Freude
- Co-Regulations-Videos & Integrationsmomente
- Saisonale Live-Zirkel
- Raum für deine eigene Spur
Freiwillige Spende. Der Zugang ist zurzeit kostenlos.
Deine Eingaben in den Emotionsräumen sind freiwillig und werden verschlüsselt gespeichert. Sie sind nicht für andere Mitglieder einsehbar. Wir haben kein Interesse daran, deine Eingaben zu lesen und dieses Angebot ist ausdrücklich dazu gedacht, dass du und wir möglichst unabhängig voneinander sind. Wenn du darüber hinaus einen live Kontakt zu anderen Menschen wünschst, findest du diesen zum Beispiel in den saisonalen Live-Zirkeln (inklusive) und in unseren speziell dafür kuratierten Live-Körperräumen und Kontaktformaten: zur Verkörperung →
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„Der Abend, an dem nicht gelöst werden muss.“ Ein wiederkehrender Live-Zirkel für Verbindung, Stille und Co-Regulation. Kein Coaching-Kreis. Kein Performen. Keine Lösungspflicht.
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Nachhaltige Veränderung passiert nicht ausschließlich durch Erkennen und Erfahren – es bedarf ebenso der Verkörperung. Daher bieten wir unterstützend Live-Körperräume – etwa Autogenes Training, Yin Yoga oder Qi Gong. Diese Räume bleiben bewusst klein und öffnen sich zuerst innerhalb von „Mein Raum“ (nicht inklusive – zusätzlich buchbar).
Körperräume ansehen → -
Keine Testimonials. Menschen aus „Mein Raum“ können Fragmente ihres Weges hinterlassen – als Erinnerung für andere: Du bist damit nicht allein.
Was sich dadurch verändern kann
Die Emotionsräume haben kein festgelegtes Ergebnis. Sie können dir helfen, deine eigenen Reaktionen früher und differenzierter wahrzunehmen.
Während du dich intensiver mit einer Emotion beschäftigst, kann es sein, dass dir auch außerhalb des Emotionsraums mehr auffällt. Vielleicht bemerkst du Gedanken, Gefühle oder Reaktionen, die du bisher kaum wahrgenommen hast. Manche Menschen erleben in solchen Phasen auch ihren Schlaf oder ihre Träume anders als gewohnt.
Hinweise darauf, dass sich etwas verändert, können zum Beispiel sein:
- Du bemerkst deinen Ärger schon im Gespräch statt erst Stunden später.
- Du erkennst den Moment, in dem du dich anpasst.
- Du kannst Angst wahrnehmen, bevor du automatisch vermeidest.
- Du merkst früher, dass du eine Grenze brauchst.
- Du „packst etwas an“, was du schon länger vor dir hergeschoben hast
- Du sagst etwas, das du sonst zurückgehalten hättest.
- Oder eine Situation, die dich bisher viel Energie gekostet hat, beschäftigt dich weniger.
Es geht um mehr Spielraum im Umgang mit dem, was du fühlst.
Was ist das Spektrum der Emotionen – und was bedeutet Spielraum? →Für wen das ist – und für wen nicht
+ Für Menschen, die ihr eigenes Erleben genauer kennenlernen möchten und selbstständig mit Fragen und Wahrnehmungsübungen arbeiten können.
+ Für alle, die ahnen: Der nächste Schritt ist kein weiteres Wissen.
– Nicht für akute Krisen. Dieser Raum ersetzt keine Therapie und keine professionelle Begleitung. Wenn du gerade nicht mehr allein weiterkommst, ist professionelle Unterstützung der klarste und beste nächste Schritt – keine Schwäche.
Du musst dich jetzt für nichts entscheiden.
Der erste Raum ist offen, kostenlos, ohne Verpflichtung.
Mit Scham sitzen – Kostenlos beginnen Erst mehr verstehenWas im Körper erfahren wurde, will irgendwann auch gelebt werden – in Bewegung, in Kontakt, im Alltag.
Häufig gestellte Fragen
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Nein. Die Emotionsräume laufen in deinem eigenen Tempo – täglich, alle paar Tage, oder mit Pausen dazwischen. Nur der Abend, an dem nichts gelöst werden muss, ist live und hat einen festen Termin, viermal im Jahr.
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Ja. Jederzeit pausieren ist okay. Wenn’s zu viel wird: TelefonSeelsorge, 0800 111 0 111.
Ein Emotionsraum wartet, so lange du ihn brauchst. Es gibt keinen Fortschrittsdruck und keine Deadline, an der etwas verfällt. -
Wenn während eines Emotionsraums etwas hochkommt, das größer ist als du erwartet hast: Oft hilft es, eine größere Distanz zum Bildschirm herzustellen, oder sich zu bewegen. Außerdem kannst du jederzeit pausieren – nichts hier muss zu Ende gebracht werden. Wenn es zu viel wird, ist die TelefonSeelsorge rund um die Uhr kostenlos erreichbar (0800 111 0 111).
Es gibt kein Tempo, das du einhalten musst. Wenn sich etwas dauerhaft zu groß anfühlt, ist das ein Zeichen, professionelle Begleitung dazuzuholen – nicht, dass du etwas falsch machst.
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Nein. Er ist als Begleitung zwischen, vor oder nach professioneller Arbeit gedacht – nicht als Ersatz. Wenn du merkst, dass du an einem Punkt schon länger feststeckst, ist eine Fachperson, zum Beispiel spezialisiert auf Bindungs- und Entwicklungstrauma, der richtige nächste Schritt.
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Malte und Sandra. Beide sind keine Therapeuten im klinischen Sinne, sondern Menschen, die selbst tief und lange gesucht haben – durch Therapie, Körperarbeit und eigene Prozesse – und aus dieser Erfahrung heraus Räume halten und begleiten. Malte hält die Live-Zirkel und gestaltet die Inhalte, Sandra hütet die Live-Räume und die Organisation dahinter. Mehr dazu in Unsere Haltung →
Unsere Haltung →
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Eine Timeline zeigt, was über die Zeit da war – ohne Auswertung, ohne Interpretation. Danach steht dir der nächste Raum offen, oder du lässt das Erlebte erstmal wirken.
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Der Zugang ist aktuell kostenlos, in der Beta-Phase des Jahresraums – es gibt also nichts zu kündigen. Sollte sich das perspektivisch ändern, kündigen wir das rechtzeitig und transparent an. Niemand wird nachträglich zur Kasse gebeten. Wenn du magst, kannst du eigengrund.space unterstützen.
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Nein.
Wie die Daten gespeichert werden:
Deine Freitext-Eingaben und Reflexionsbögen werden verschlüsselt in
unserer Datenbank gespeichert (AES-256, feldbasiert). Diese Verschlüsselung
schützt deine Daten vor unbefugtem Zugriff auf die Datenbank selbst, etwa
bei einem Sicherheitsvorfall.Unsere Zusicherung: Unsere Statistik-Auswertungen (z. B. wie
viele Personen einen Raum abschließen) greifen ausschließlich auf
Zeitstempel und Fortschrittsdaten zu, niemals auf deine geschriebenen
Inhalte. Ein Zugriff unsererseits auf auf deine Daten erfolgt ausschließlich, wenn wir gesetzlich dazu
verpflichtet sind.Auskunft und Löschung auf Anfrage:
Du kannst jederzeit eine vollständige Kopie deiner gespeicherten
Emotionsraum-Daten anfordern oder deren Löschung beantragen. Schreibe uns
dafür an: datenschutz@eigengrund.space (bitte von der E-Mail-Adresse aus,
mit der du bei eigengrund.space registriert bist). -
Das ist für jeden individuell. Deshalb laden wir dich ein, es selbst zu erfahren: Der erste Emotionsraum „Scham“ ist kostenlos und unverbindlich.
Du möchtest genauer wissen, wie sich ein Emotionsraum von Meditation, Schattenarbeit oder einem Achtsamkeitskurs unterscheidet?
Was ist ein Emotionsraum? →
Diese Seite und diese Angebote sind keine psychotherapeutische oder ärztliche Behandlung. Bei akuten Krisen (kostenlos, 24/7):
Notruf 112
Deutschland: TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Schweiz: Die Dargebotene Hand 143
Österreich: TelefonSeelsorge 142
Wann eigengrund.space und wann nicht →
