Lesen & Orientieren
Verstehen, was bei dir eigentlich passiert.
Manche Reaktionen kennen wir gut und verstehen sie trotzdem nicht.
- Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst.
- Du weißt, dass eigentlich alles in Ordnung ist, und fühlst dich trotzdem nicht lebendig.
- Du reagierst immer wieder ähnlich auf bestimmte Menschen oder Situationen.
- Du weißt irgendwann nicht mehr, was du selbst möchtest und was du glaubst wollen zu müssen.
Vieles davon geschieht automatisch. Erfahrungen, Annahmen und Vorstellungen darüber, wer wir sind und wie die Welt funktioniert, beeinflussen, was wir wahrnehmen und wie wir reagieren.
Erkennen hilft dir, diese Zusammenhänge genauer anzusehen.
Manches haben wir gelernt. Anderes haben wir selbst daraus geschlossen.
Wir lernen früh, wie Beziehungen funktionieren, was von uns erwartet wird, welche Gefühle willkommen sind und wie wir uns verhalten sollten. Dabei ziehen wir auch eigene Schlüsse.
Vielleicht wird aus einer Zurückweisung irgendwann: „Mit mir stimmt etwas nicht.“
Aus wiederholtem Streit: „Ich sollte lieber nichts sagen.“
Aus Anerkennung für Leistung: „Ich bin wertvoll, wenn ich etwas leiste.“
Solche Annahmen können lange selbstverständlich wirken. Wir erleben sie dann nicht mehr als Annahmen, sondern als Realität. Sie beeinflussen, was uns auffällt, was wir fühlen und welche Möglichkeiten wir in einer Situation überhaupt sehen.
Das Lebens-Spektrum der Emotionen
Nicht alle Bereiche unseres emotionalen Erlebens sind uns gleichermaßen zugänglich. Manche Emotionen bestimmen uns schnell, andere bemerken wir kaum.
Das Spektrum hilft dabei, solche Unterschiede wahrzunehmen – und zu verstehen, was wir bei eigengrund mit Spielraum meinen.
Das Spektrum der Emotionen verstehen →
Die Themen-Seiten
Jede Themen-Seite greift ein Gefühl oder einen Zustand auf, den viele kennen, aber selten so benennen: das Gefühl, grundsätzlich falsch zu sein. Nicht mehr lebendig zu fühlen. Nicht mehr zu wissen, wer man ist. Kein Ratgeber – eher ein Wiedererkennen.
Themen-Seiten ansehen →Die Prozess-Seiten
Entwicklung verläuft selten geradlinig. Diese Seiten ordnen ein, was dabei oft verwirrt: warum es erst schwerer wird, bevor es leichter wird. Woran man merkt, dass sich etwas bewegt. Und wann ein Prozess an sein Ende kommt.
Prozess-Seiten ansehen →Die Erfahrungsberichte
Manchmal hilft kein Konzept so sehr wie zu lesen, wie es bei jemand anderem war. Das ist kein Beweis, dass etwas funktioniert und gleichzeitig ist es ein Beleg, dass man mit dem, was man erlebt, nicht allein ist.
Erfahrungsberichte lesen →Vom Verstehen zum Erfahren
Erkennen kann etwas sichtbar machen, das vorher selbstverständlich oder unsichtbar war.
Vielleicht bemerkst du, dass du dich an einer bestimmten Stelle immer wieder zurückhältst. Dass du ein Gefühl schnell erklärst, statt es wahrzunehmen. Oder du merkst dass etwas, das du lange für einen Teil deiner Persönlichkeit gehalten hast, möglicherweise eine erlernte Reaktion ist.
Ein passender nächster Schritt: nicht mehr nur verstehen, sondern erfahren.
