Unsere Haltung
Wie eigengrund denkt. Woher es kommt. Und warum wir glauben, dass niemand falsch ist – auch wenn es sich so anfühlt.
Warum eigengrund existiert
Eigengrund ist nicht aus einer Idee entstanden. Es ist aus Beobachtungen entstanden – aus dem, was wir bei uns selbst erlebt haben, und aus dem, was wir in der Begleitung anderer immer wieder gesehen haben.
Wir haben viel gesucht. Viel gelesen, viel ausprobiert, viel verstanden. Und wir kennen das Gefühl, das dabei bleibt: Man weiß mehr – und dreht sich trotzdem im Kreis.
eigengrund ist der Ort, den wir uns selbst gewünscht hätten. Ein Ort, der nicht erklärt, was mit einem nicht stimmt. Der nicht optimiert, nicht drängt, nicht verspricht. Sondern der einfach da ist – während man sich entwickelt.
Vielleicht hast du bisher nur in die falsche Richtung geguckt.
Das ist kein Versprechen. Es ist eine Einladung – zu einer anderen Perspektive auf das, was man erlebt. Wir wollen nichts verändern oder optimieren oder ablehnen. Wir wollen zeigen, dass niemand falsch ist.
Was wir selbst durchlaufen haben
Die Inhalte auf eigengrund entstehen nicht aus Theorie. Sie entstehen dort, wo eigene Erfahrung, Beobachtungen aus der Begleitung und bestehende Lehren sich treffen.
Wir haben vieles durchlaufen – Therapie, Körperarbeit, Substanzerfahrungen, schamanische Zeremonien, spirituelle Praxis, jahrelange Literatur, Workbooks, Workshops, Retreats, Kurse, Seminare und Ausbildungen. Nicht als Methoden-Sammlung, sondern weil wir wirklich gesucht haben. Manches hat geholfen. Vieles nicht auf die Art, die wir erwartet hatten. Und das ist einer der Gründe, warum eigengrund so ist wie es ist – kein Programm, kein Versprechen, keine Methode.
Wer ähnliche Wege gegangen ist – und sich fragt, was das bedeutet und wohin es führt – findet hier jemanden, der nicht wegschaut.
Beide kennen den Weg, den ihre Klienten gehen, aus eigener Erfahrung – nicht als Beobachtende, sondern als Menschen, die ihn selbst gegangen sind.
Was wir glauben – über Entwicklung und Veränderung
Diese Überzeugungen sind nicht Theorie. Sie sind das, was wir immer wieder beobachtet haben – bei uns selbst und bei anderen.
Was eigengrund ist – und was nicht
Wir haben die Seite mehrfach daraufhin geprüft, dass sie nicht manipulativ, toxisch oder irreführend ist. Dass sie Haltung wahrt. Dass sie nicht verspricht, was sie nicht halten kann.
Eine Einladung, hinzuschauen und zu benennen, was man noch nicht benannt hat.
Impulse, die zu anderen Perspektiven inspirieren – ohne Druck.
Entstanden aus eigener Erfahrung, Beobachtung und dem, was sich mit bestehenden Lehren trifft.
Kein Kurs mit Lernzielen und Fortschrittsbalken.
Kein Versprechen, dass danach alles anders ist.
Kein Ersatz für Therapie, ärztliche Behandlung oder professionelle Begleitung.
Woher die Inhalte kommen
Die Inhalte auf eigengrund entstehen dort, wo drei Dinge sich treffen: eigene Erfahrung, Beobachtungen aus der Begleitung von Entwicklungsprozessen, und bestehende Lehren.
Zu den Lehren, die uns am stärksten geprägt haben, gehören: die Polyvagal-Theorie (Stephen Porges, Deb Dana) – weil sie erklärt, warum der Körper manchmal reagiert, bevor der Verstand begriffen hat was passiert. NARM – Neuroaffective Relational Model (Laurence Heller) – weil es zeigt, wie frühe Muster sich in Identität verwandeln, nicht nur in Verhalten. Internal Family Systems (Richard Schwartz) – weil es dem, was in uns schützt und bewacht, eine Würde gibt. Somatic Experiencing (Peter Levine) – weil der Körper Trauma speichert, und weil er es auch wieder loslassen kann. Und die Traditionelle Chinesische Medizin – nicht als medizinisches Konzept, sondern als Landkarte für das, was zusammenhängt.
Keine dieser Lehren ist die Wahrheit. Jede ist ein Blickwinkel. Nützlich ist, was etwas sichtbar macht, das vorher unsichtbar war.
Wer wir sind
Zwei Menschen. Dieselbe Grundüberzeugung. Zwei sehr verschiedene Wege, wie sie sich zeigt.
Wir sind keine Therapeuten im klinischen Sinne. Wir sind Menschen, die selbst gesucht haben – tief, lange, mit allem was dazugehört. Und die aus diesem Suchen heraus Räume halten, begleiten, und jetzt eigengrund aufgebaut haben.
Malte – still, haltend, nach innen. Arbeitet unterhalb des Verstehens. Nicht um zu erklären, sondern um Raum zu halten. Präsenzarbeit, Somatic Tracking, Kinesiologie.
Sandra – klar, bewegend, nach außen. Schafft korrigierende Erfahrungen – damit das, was blockiert, allmählich weniger Kraft hat. Systemische Arbeit, Körperarbeit, Hypnose.
Und das ist genug.
Wir haben auf dieser Seite Ki Unterstützung als Lektorat eingesetzt – und um unsere eigenen Inhalte zu challengen und Projektionen zu erkennen. Die Haltung, Perspektiven, Gedanken und Ideen sind von uns.
Die Inhalte auf eigengrund entstehen dort, wo eigene Erfahrung, Beobachtungen aus der Begleitung von Entwicklungsprozessen und bestehende Lehren sich treffen. Sie ersetzen keine Behandlung durch einen Arzt oder Therapeuten.
Wenn dich dieser Raum überfordert, geh nicht allein damit. Manches will nicht nur gehalten, sondern begleitet werden. Professionelle Unterstützung – oder einfach ein Mensch, dem du vertraust – ist keine Schwäche. Sondern oft ein sehr guter Anfang.
